Die Gedankengänge und Interessante Storys von Kai-Andre Sieper

Der Königsmörder

3. Januar 2011

Der Königsmörder

 

 

Einst herrschte mal ein König,

er war grausam und gemein,

doch wer ihn nicht verehrte,

sollt des Todes sein.

 

Noch ein Makel hat der König,

so vergriff er sich nur ans kleine Volk,

er quälte sie mit allen Mitteln,

und rief:” Ihr habt es nicht anders gewollt!”

 

Auch des König´s Königin

hatte viel zu tun,

das sie drei uneheliche Kinder hatte,

bekleckte sie nicht mit Ruhm.

 

Der eine war des Königs stolz,

der zweite floh ins Land hinein,

doch der dritte wurd’ gehasst und gefoltert,

den er wollte Barde sein.

 

“Doch Barden sind faul und arm”,

sprach der König und sein Zorn entbrand,

so schlug er den Jungen grün und blau,

und verbannte ihn dann aus seinem Land.

 

Erst sträunte er ziellos durch die Wälder,

er hatte Hunger und auch Durst,

später fand er dann einen Freund,

der gab ihm Brot mit etwas Wurst.

 

Doch lang konnt er auch dort nicht bleiben,

so zog er weiter in die Welt,

er suchte nach der einen Sachen,

die Einzige, welche ihn am Leben hällt.

 

Da gabs die Frau im weitem Land,

ihre Kraft füllte sein Herz,

doch konnt er erst zu ihr hineilen,

wenn er Vergeltung geübt - für seinen Schmerz.

 

In einem Dorf lebte er sobald,

und mit Musik verdiente er sein Gold,

nach einem Jahr ging er zum Schmied,

der schmiedete das Schwert, welches er wollt.

 

So nahm er das Schwert und auch ein Pferd,

und reitete zurück in sein altes Reich,

als er nach Tagen endlich ankam,

war er am Ende - doch as war ihm gleich.

 

Durch einen Geheimgang - spät in der Nacht,

schlich er heimlich ins Schloss hinein,

und vor dem Bett des Königs dann,

rief er:” Die Rache wird der meinen sein!”.

 

Er hob das Schwert und lächelte,

dann stach er zu tief in die Brust,

das Blut floss heraus und er schrie laut,

“Es ist getan, was getan werden musst!”

 

Wenn ihr euch nun fragt, was ist dann geschehn,

sag ich euch - ja der Bard’ bin ich,

und ich singe in Freiheit - euch das Lied,

um euch zu sagen:” Bosheit lohnt sich nicht!”

 

Inspiriert durch mein eigenes Leben. Und wer es gemerkt hat sind es nicht nur anspielungen auf mein Leben mit meiner Familie.

Copyright by Kai-André Sieper

Namen und Worte - Das Spiel mit der Macht

26. November 2010

Habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt woher die Namen aller Dinge kommen und die Worte, welche wir für ihre Beschreibung nutzen? Ich schon. Die Frage ist doch ist ein Name nicht auch nur ein Wort? Oder ist das Wort eine verblassende Erinnerung an seinen Namen? Verwirrend nicht wahr?! Ich bin der Meinung das es nur eine der beiden Möglichkeiten und zwar das Worte nichts weiteres sind als blasse Schatten vergessner Namen.

Doch wer gab den Dingen ihre Namen? Glaubt man der Schöpfungsgeschichte der Bibel, so war es Gott. Glaubt man der Evolutionstheorie, so waren es wir Menschen. Doch was steht zwischen den zweien? Wie ihr seht, wirft dieses Thema mehr Fragen als Antworten auf. Da ich zwar Protestant, aber nicht gläublich bin, müsste man meinen, ich würde auf die Evolutionstheorie zurückgreifen. Doch auch dies mache ich nicht.

Ich habe meine eigene Theorie. In gewisser Hinsicht lebt alles. Ein Baum lebt, der Himmel lebt und auch der Wind lebt. Und wenn dies der Wahrheit entsprich, dann hatten sie ihre wahren Namen schon, bevor der Mensch ihnen diese Namen “gab”. Daraus entstammt eine weitere Theorie. Und zwar das die Menschen einst mehr mit der Natur gemeinsam hatte und aus ihr lernte, als bissher angenommen. Den wie sonst hätte der Mensch den Namen der Dinge aus eben jenen Dingen lesen können?! Es gibt Meinungen in verschiedenen Ländern das alles eins mit dem Planeten ist und wenn etwas stirbt es wieder zu ihm zurückkehrt, um anschließend die Energie des Lebens für neues Leben zu nutzen. Dies ist auch für manche Religionen eine Grundlage und entsprich auch leicht meinem denken.

Es ähnelt den Naturwissenschaften. Energie lässt sich nicht neu erschaffen, sie lässt sich nur umleiten. Ihr sagt jetzt vielleicht “Was schreibt der den für einen Unsinn” und vielleicht bin ich auch ein wenig verrückt, doch Frage ich euch: Ist Strom nicht auch nur umgewandelte Energie? Sind chemische Reaktionen aus zwei Stoffen neu, oder doch nur umgewandelt auch 2 verschiedenen Energien?

Doch nun wandele ich auf dünnen Eis zwischen zwei Themen, oder leite ich aus zwei Themen zu einem weiteren Thema? Versteht ihr so langsam?

Ein Name ist in gewisser Weise nichts anderes als Energie. Und indem wir diese Namen nutzen, können wir auch ihre Macht nutzen. Den sowie wir Energie von hier nach dort umleiten, so können wir durch Namen solche Energien binden und weiter umleiten.

Aber wie beschreibt man einen Namen? Wie würdet ihr den Himmel beschreiben? Blau? Dann frage ich euch was ihr damit meint und das ihr mir blau beschreiben sollt. Ist blau nun auch ein Name, oder doch der Schatten eines vergessenen Namens. Ich tippe auf letzteres.

Nun zitiere ich aus dem Buch “Der Name des Windes” die Stelle, welche mich erst darauf brachte auch in der Realität über dieses Thema nachzudenken.

“Und wie Namen Macht innewohnt, wohnt auch in Worten Macht inne. Mit Worten kann man im Geist der Menschen Feuer entfachen. Mit Worten kann man selbst dem hartherzigsten Menschen Tränen entlocken. Es gibt sieben Worte, die einen Menschen dazu bringen, dich zu lieben. Und es gibt zehn Worte, mit denen man den Willen selbst des stärksten Mannes brechen kann. Aber ein Wort ist weiter nichts als die bildliche Darstellung eines Feuers. Ein Name ist das Feuer selbst.”So schließe ich meine Gedanken mit dem Fazit ab, dass nicht der Mensch die Namen erfunden hat, sondern gelernt hat. Sowie er sie wieder vergessen hat und daraus Worte entstanden sind. Den wer kann uns schon sagen wie der Wind wirklich heisst.

So schließe ich meine Gedanken mit dem Fazit ab, dass nicht der Mensch die Namen erfunden hat, sondern gelernt hat. Sowie er sie wieder vergessen hat und daraus Worte entstanden sind. Den wer kann uns schon sagen wie der Wind wirklich heisst.

Schein und Sein - Das Leben unter einer Maske

25. November 2010

Schein und Sein

Das Leben unter einer Maske

 

 

 

In den letzten Monaten habe ich viel über dieses Thema nachgedacht. Lügen und Wahrheit, liegen so dich aneinander, so das sich manchmal die Frage stellt, wann man getäuscht wird und wann nicht. Doch hier geht es nicht um das Wann, sondern um das Wieso. Wieso machen wir Menschen das? Wir erkennen einen Menschen nie vollkommen, sondern nur die Maske die er trägt. Es gibt das Sprichwort:” Man keinen einen Menschen nur vor den Kopf schauen und nicht hinein.” Es sagt viel aus, aber es ist nicht das was ich meine, kommt dem aber sehr nahe. Doch solche Masken können sehr gefährlich sein. Nicht nur das wir andere Menschen damit täuschen können und tun, sondern auch uns selber.

Nehmen wir mal ein Beispiel:

Man lernt ein Mädchen kennen. Sie ist schüchtern und bescheiden. Wenn man ihr sagt, dass sie schön sei, findet sie das zwar lieb, glaubt einem aber nicht. Sie weiß: Schöhnheit liegt im Auge des Betrachters. Und manchmal genügt das ja auch. Aber es gibt eine bessere möglichkeit. Man zeigt ihr, dass sie schön ist. Man verwandelt seine Augen in Spiegel und betet mit seinen Händen ihren Körper an. Es ist nicht einfach. Aber wenn sie einem dann glaubt… verändert sich plötzlich die Geschichte, die sie in ihrem Kopf über sich selbst erzählt. Sie verwandelt sich. Sie wird nicht mehr als schön angesehen, sondern sie ist schön.

Dieses Beispiel mag euch vielleicht verwirrend vorkommen, aber wenn ihr genau hinschaut merkt ihr, dass es etwas vollkommen anderes ist, eine Rolle zu spielen, als die Rolle selbst anzunehmen, so dass es keine Rolle mehr ist, sondern man selbst. Es ist ein verzwicktes Thema.

Nehmen wir mal an ihr seid reich und zieht aus einer fernen Stadt in ein Dorf. Dort kauft ihr euch ein kleines Wirtshaus. Zum Anfang werdet ihr die Maske des Wirtes tragen, doch wenn die Gäste gehen, legt ihr sie ab. Nach einigen Monaten oder einem Jahr aber, werdet ihr es mühselig die Maske immer abzulegen und behaltet sie an. So tragt ihr nicht mehr die Maske des Wirtes, sondern seit der Wirt. Somit wendet sich das Blatt und ihr täuscht nicht nur andere, sondern auch euch selbst. Um diese Selbst wieder los zuwerden, braucht es einen Anschwung. Der Geist des alten Ich´s, welcher weiterhin in euch schlummert, brauch einen Anstoss. Zum Beispiel in der Form eurer Erinnerung. Doch auch Erinnerungen können verblassen, verdreht sein oder auch nicht lang genug anhalten. Es muss etwas sein was euren Geist wachrüttelt.

Was ich damit sagen will:

Es gibt einen grundlegenden Zusammenhang zwischen Schein und Sein. Wir wissen jetzt, wie gefährlich eine Maske sein kann. Wir alle werden letztlich das, was wir vortäuschen zu sein.

Insperiert durch mein eigenes Leben und das Buch “Der Name des Windes” von Patrick Rothfuss, um die Menschen wach zu rütteln und damit sie mal über sich selber nachdenken, bevor sie andere Verurteilen.

By Kai-Andre Sieper



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